Microsoft MFA-Warnung: Warum SMS-Login bis 2027 ausläuft und wie Sie jetzt handeln

Microsoft MFA-Warnung: Warum SMS-Login bis 2027 ausläuft und wie Sie jetzt handeln

Die Art und Weise, wie wir uns bei digitalen Diensten anmelden, steht vor einem der wichtigsten Sicherheitswechsel der letzten Jahre. Microsoft hat eine klare Ansage gemacht: Die traditionellen Methoden der Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) per SMS oder Telefonanruf haben ausgedient. Bis Februar 2027 wird Microsoft diese Verfahren vollständig einstellen und durch moderne, phishing-resistente Technologien ersetzen.

Für Unternehmen bedeutet dies nicht nur ein technisches Update, sondern eine zwingende Notwendigkeit, die eigene Sicherheitsstrategie sofort zu überprüfen. Die Zehnder & Hurter AG erklärt, was auf Sie zukommt und warum jetzt der richtige Zeitpunkt für die Umstellung ist.


Cyberkriminelle werden immer professioneller. Während ein Passwort allein heute kaum noch als sicher gilt, bieten auch SMS-Codes oder Bestätigungsanrufe keinen ausreichenden Schutz mehr gegen moderne Phishing-Angriffe. Angreifer können diese Signale abfangen oder Nutzer durch gefälschte Login-Seiten zur Eingabe der Codes manipulieren („MFA-Fatigue“ oder Real-Time-Phishing).

Microsoft reagiert darauf mit dem Wechsel zu Passkeys. Diese basieren auf moderner Kryptografie und gelten aktuell als Goldstandard für Sicherheit und Benutzerfreundlichkeit. Ein Passkey ersetzt die Kombination aus Passwort und SMS-Code durch eine direkte, gerätegebundene Verifikation.


Passkeys basieren auf modernen Webstandards wie FIDO2 und WebAuthn.
Ein Passkey ist ein digitaler Schlüssel, der sicher auf Ihrem Gerät oder einem Hardware-Token gespeichert ist. Die Anmeldung erfolgt nicht mehr durch das Eintippen eines Codes, sondern durch eine biometrische oder geräteseitige Bestätigung.

Mögliche Methoden sind:

  • Fingerabdruck oder Gesichtserkennung (Biometrie)
  • Die PIN Ihres Geräts
  • Die Microsoft Authenticator App (Push-Benachrichtigung)
  • FIDO2 Security Keys (physische Hardware-Schlüssel)

Dies macht den Login-Prozess nicht nur sicherer, da die Daten das Gerät nie verlassen, sondern oft auch schneller und komfortabler für die Mitarbeitenden.


Microsoft hat einen verbindlichen Fahrplan für die Abschaltung der alten Methoden kommuniziert. Unternehmen sollten diese Fristen ernst nehmen, um Betriebsunterbrüche zu vermeiden.

Ab 1. September 2026: Die Aufforderung

Benutzer, die aktuell noch SMS oder Telefonanrufe als zweite Faktor verwenden, werden von Microsoft aktiv aufgefordert, einen Passkey einzurichten. In dieser Phase kann die Registrierung zwar noch verschoben werden, aber der Druck steigt.

Ab 1. Februar 2027: Das Ende der SMS-Authentifizierung

An diesem Stichtag stellt Microsoft die eigene SMS- und Telefon-Authentifizierung vollständig ein. Wer bis dahin keine alternative Methode wie einen Passkey, die Authenticator App oder einen FIDO2-Key registriert hat, kann sich nicht mehr anmelden. Der Zugang zu Microsoft 365 wäre blockiert.


Eine häufige Frage in diesem Zusammenhang ist: „Müssen wir alles neu machen, wenn wir bereits 2FA nutzen?“ Die Antwort ist differenziert.

Gute Nachrichten für Nutzer der Microsoft Authenticator App und TOTP: Wenn Sie bereits die Microsoft Authenticator App (Push-Verfahren) oder TOTP-Einmalcodes (Time-based One-Time Password, z. B. via Passwort-Manager oder Apps) nutzen, sind Sie auf der sicheren Seite. Diese Methoden bleiben auch nach Februar 2027 ohne Einschränkungen gültig. Sie gelten als sicherer als SMS und werden von Microsoft weiterhin voll unterstützt. Es besteht für diese Nutzergruppen kein akuter Handlungsdruck zur Umstellung auf Passkeys, obwohl Passkeys langfristig den höchsten Komfort bieten.

Die Rolle von FIDO2-Hardware-Keys: Für Unternehmen mit hohen Sicherheitsanforderungen oder spezifischen Szenarien, wie dem Zugriff auf Remote Desktop Cloud Server (RDP), bieten sich physische FIDO2-Hardware-Keys (wie z. B. YubiKeys) an. Diese Schlüssel erfüllen zwei Zwecke gleichzeitig:

  1. Sie sichern den Zugriff auf Microsoft 365 phishing-resistent ab.
  2. Sie können für die Windows-Anmeldung auf Remote-Servern genutzt werden.

Ob Sie sich für eine App-Lösung, TOTP oder einen physischen FIDO2-Key entscheiden, hängt stark von den Bedürfnissen Ihrer Mitarbeitenden und Ihrer IT-Infrastruktur ab. Jeder MFA-Schutz ist besser als keiner – ob via App oder Hardware-Key. Entscheidend ist, dass die gewählte Methode von den Anwendern akzeptiert und korrekt genutzt wird.


Warten Sie nicht bis 2027. Eine frühzeitige Planung macht die Umstellung reibungsloser. Die Zehnder & Hurter AG empfiehlt folgende Schritte zur Überprüfung Ihrer Microsoft 365-Umgebung:

  1. Bestandsaufnahme: Wer nutzt im Unternehmen noch SMS-Codes oder Telefonanrufe für MFA?
  2. Technologie-Check: Sind Passkeys, Windows Hello for Business oder FIDO2-Keys bereits aktiviert oder technisch möglich?
  3. Kommunikation: Müssen Ihre Mitarbeitenden über die bevorstehenden Änderungen und neuen Anmeldeverfahren informiert werden?
  4. Schulung: Braucht es eine kurze Einweisung, um die Akzeptanz für neue Methoden wie biometrische Anmeldung zu erhöhen?

Die Umstellung auf eine moderne, phishing-resistente Authentifizierung ist ein wichtiger Meilenstein für Ihre IT-Sicherheit. Die Spezialisten der Zehnder & Hurter AG stehen Ihnen dabei zur Seite.

Wir unterstützen Sie gerne bei:

  • Der detaillierten Analyse Ihrer aktuellen MFA-Konfiguration.
  • Der strategischen Einführung von Passkeys oder FIDO2-Lösungen.
  • Der Erstellung von Kommunikationskonzepten für Ihre Belegschaft.
  • Der Schulung Ihrer Mitarbeitenden im sicheren Umgang mit neuen Anmeldeverfahren.

Sicherheit ist kein Zustand, sondern ein Prozess. Lassen Sie uns gemeinsam sicherstellen, dass Ihr Unternehmen auch nach 2027 reibungslos und geschützt arbeitet.

Kontaktieren Sie unser Microsoft-Team bei der Zehnder & Hurter AG. Wir analysieren Ihre Situation und finden die passende Lösung für Ihre Infrastruktur.

IT-Hardware frühzeitig planen: Warum vorausschauende Beschaffung 2026 überlebenswichtig ist

IT-Hardware frühzeitig planen: Warum vorausschauende Beschaffung 2026 überlebenswichtig ist

Die digitale Transformation schreitet in grossen Schritten voran, und Unternehmen sind mehr denn je auf eine funktionierende, leistungsstarke und moderne IT-Infrastruktur angewiesen. Ob im Büro, im Homeoffice oder im Serverraum – die richtige Technologie bildet das Rückgrat jedes erfolgreichen Geschäftsmodells. Doch genau hier stehen viele Unternehmen aktuell vor einer massiven Hürde: Die globalen Lieferketten für Halbleiter und IT-Komponenten stehen unter einem enormen Druck, der sich nicht so schnell auflösen wird.

Wer heute erst dann neue Geräte bestellt, wenn die alten ausfallen, geht ein immenses wirtschaftliches Risiko ein. In diesem umfassenden Leitfaden beleuchten wir die harten Fakten hinter den aktuellen Lieferengpässen, zeigen auf, welche Komponenten besonders betroffen sind, und geben Ihnen konkrete Handlungsempfehlungen. Lernen Sie, wie Sie durch frühzeitige Planung Zeit, Geld und Nerven sparen können.


Die Realität der IT-Beschaffung im Jahr 2026

In den vergangenen Jahren haben globale Ereignisse die Schwachstellen internationaler Lieferketten gnadenlos offengelegt. Viele IT-Verantwortliche hatten gehofft, dass sich der Markt nach den logistischen Krisen der frühen 2020er Jahre wieder vollständig normalisieren würde. Doch die Realität sieht anders aus. Die Nachfrage nach Halbleitern und Mikrochips übersteigt in vielen Segmenten weiterhin das Angebot. Dies hat vor allem zwei handfeste, strukturelle Gründe.

Der KI-Boom und seine Folgen für den Halbleitermarkt

Ein wesentlicher Treiber für die anhaltende Chipknappheit ist der beispiellose Aufstieg der Künstlichen Intelligenz (KI). Die Entwicklung und der Betrieb von grossen Sprachmodellen und generativer KI erfordern gewaltige Rechenleistungen. Chiphersteller fokussieren ihre modernsten Produktionslinien daher auf hochprofitable KI-Beschleuniger und spezialisierte Grafikprozessoren (GPUs).

Diese strategische Umverteilung der Produktionskapazitäten führt dazu, dass für die Herstellung herkömmlicher Prozessoren, Netzwerkkarten und Speichermodule weniger Ressourcen zur Verfügung stehen. Branchenanalysten von Gartner und IDC bestätigen regelmässig, dass die massive Nachfrage aus dem Sektor der Rechenzentren die Kapazitäten der grossen Halbleiterfertiger (Foundries) auf Jahre hinaus bindet.

Geopolitische Faktoren und Rohstoffmärkte

Zusätzlich zur hohen Nachfrage bleiben die Lieferketten durch geopolitische Unsicherheiten fragil. Die Produktion von Mikrochips ist hochgradig globalisiert. Seltene Erden und spezielle Gase, die für die Wafer-Herstellung zwingend notwendig sind, stammen oft aus wenigen, spezifischen Regionen der Welt. Exportbeschränkungen, Handelskonflikte und gestörte Transportwege auf den Weltmeeren können jederzeit dazu führen, dass Fabriken ihre Produktion drosseln müssen. Für Unternehmen bedeutet diese Gemengelage vor allem eines: enorme Planungsunsicherheit.


Welche IT-Komponenten von Engpässen betroffen sind

Die Lieferengpässe ziehen sich quer durch das gesamte Sortiment der Informationstechnologie. Dennoch gibt es bestimmte Bereiche, in denen die Auswirkungen für den laufenden Geschäftsbetrieb besonders kritisch ausfallen.

Server und Rechenzentren (Datacenter)

Server sind das absolute Fundament vieler Unternehmensnetzwerke. Wenn hier Festplatten (HDDs/SSDs), Prozessoren oder spezielle Netzwerkkarten fehlen, kann dies ganze IT-Projekte zum Stillstand bringen. Gerade bei komplexen Serverkonfigurationen, die auf die individuellen Bedürfnisse eines Unternehmens zugeschnitten sind, summieren sich die Wartezeiten einzelner Bauteile schnell zu monatelangen Verzögerungen. Ein Ausfall ohne vorhandenen Ersatz kann im schlimmsten Fall den kompletten Betriebsstillstand bedeuten. Da die Cloud-Anbieter den Markt für Server-Hardware dominieren, haben kleine und mittelständische Unternehmen oft das Nachsehen, wenn es um schnelle Lieferungen geht.

Clients, Laptops und der Windows-10-Effekt

Ob Desktop-PCs, Laptops oder Tablets – die Arbeitsgeräte der Mitarbeiter müssen reibungslos funktionieren. Ein grosser Faktor, der den Markt für Endgeräte aktuell massgeblich beeinflusst, ist das offizielle Support-Ende von Windows 10 durch Microsoft, das auf Oktober 2025 datiert war.

Dieser Meilenstein zwang und zwingt weltweit unzählige Unternehmen dazu, ihre veralteten Flotten durch Windows-11-kompatible Hardware zu ersetzen. Viele Unternehmen holen diese Investitionen auch im Jahr 2026 noch nach. Dieser Nachfrageboom trifft auf ein verknapptes Angebot. Wenn neue Teammitglieder starten und keine Arbeitsgeräte zur Verfügung stehen, kostet das Ihr Unternehmen bares Geld durch unproduktive Arbeitszeit.

Netzwerktechnik und Peripherie

Auch Komponenten, die oft als selbstverständlich angesehen werden, sind von der Verknappung nicht ausgenommen. Router, Switches, Firewalls und WLAN-Access-Points haben teils extreme Vorlaufzeiten. Wer ein neues Bürogebäude bezieht oder sein Firmennetzwerk ausbauen möchte, muss diese Netzwerkkomponenten oft viele Monate im Voraus bestellen.


Die fatalen Risiken einer reaktiven IT-Beschaffungsstrategie

Viele Unternehmen agieren bei der IT-Beschaffung noch immer reaktiv: Es wird erst gehandelt, wenn ein konkretes Problem auftritt. Ein Gerät geht kaputt, ein Mitarbeiter beschwert sich über massive Leistungseinbussen oder ein neues Software-Update wird von der alten Hardware nicht mehr unterstützt. Diese Mentalität des „Reparierens, wenn es kaputt ist“ birgt heute immense Gefahren:

  • Massive Betriebsausfälle (Downtime): Fällt geschäftskritische Hardware aus und ist nicht sofort lieferbar, stehen ganze Abteilungen still. Jeder Tag ohne funktionierende IT kostet Umsatz und schädigt die Kundenbeziehungen.
  • Hohe Notfallkosten: Wer dringend auf Ersatz angewiesen ist, muss oft extrem hohe Preise für Expresslieferungen oder auf dem Zweitmarkt zahlen. Die Preismacht liegt in diesen Momenten vollständig beim Anbieter.
  • Kompromisse bei der Qualität: Wenn das Wunschgerät nicht lieferbar ist, muss oft auf teurere oder weniger geeignete Alternativen ausgewichen werden. Das führt zu einer fragmentierten IT-Landschaft, die den Administrationsaufwand in die Höhe treibt.
  • Sicherheitsrisiken: Veraltete Hardware, die keine aktuellen Sicherheitsupdates mehr verarbeiten kann, wird schnell zum Einfallstor für Cyberangriffe.

Strategische Vorteile durch vorausschauende Budgetierung

Um diesen Risiken aus dem Weg zu gehen, ist ein Paradigmenwechsel in der IT-Beschaffung zwingend notwendig. Ein bekannter Grundsatz im IT-Management lautet:

„Erfolgreiche IT-Beschaffung ist kein operativer Zufall, sondern das Ergebnis strategischer Voraussicht und präziser Budgetierung.“

Indem Sie Ihre IT-Beschaffung strategisch angehen, sichern Sie sich entscheidende Wettbewerbsvorteile. Die frühzeitige Planung bringt eine Vielzahl von positiven Effekten mit sich:

  • Mehr Spielraum bei der Produktauswahl: Sie müssen nicht das nehmen, was gerade zufällig auf Lager ist. Sie können genau die Geräte auswählen, die perfekt zu Ihren Anforderungen, Ihren Sicherheitsstandards und Ihrer bestehenden IT-Architektur passen.
  • Entspannte Handhabung von Lieferfristen: Wenn Sie wissen, dass ein Gerät erst in drei Monaten geliefert wird, Sie es aber für ein Projekt in vier Monaten benötigen, ist die lange Lieferfrist kein Problem mehr.
  • Bessere Verhandlungsposition: Wer frühzeitig und in grösseren Mengen bestellt, kann mit Herstellern und Distributoren deutlich bessere Preise und Service-Level-Agreements (SLAs) aushandeln.
  • Optimierte Budgetplanung: Anstatt von plötzlichen Grossausgaben überrascht zu werden, können Sie IT-Investitionen gleichmässig über das Geschäftsjahr verteilen (CapEx zu OpEx verlagern) und finanzielle Engpässe zuverlässig vermeiden.

Schritt-für-Schritt-Anleitung zur erfolgreichen IT-Planung

Doch wie setzt man diese vorausschauende Planung in der Praxis um? Wir haben die wichtigsten Massnahmen für Sie zusammengefasst, damit Sie sofort loslegen können:

1. Detaillierte Inventarisierung (Asset Management)

Verschaffen Sie sich einen exakten Überblick über Ihre aktuelle Hardware. Welche Geräte sind im Einsatz? Wie alt sind diese? Welche Garantiezeiten laufen bald ab? Nutzen Sie hierfür ein professionelles IT-Asset-Management-Tool. Nur wenn Sie wissen, was Sie haben, können Sie planen, was Sie brauchen.

2. Lebenszyklen (Lifecycle Management) definieren

Legen Sie für jede Gerätekategorie klare, verbindliche Lebenszyklen fest. Ein Standard-Laptop sollte im professionellen Umfeld in der Regel nach drei bis maximal vier Jahren ausgetauscht werden, Server nach spätestens fünf Jahren. So wissen Sie im Voraus genau, in welchem Jahr wie viele Geräte ausgetauscht werden müssen.

3. Wachstumsprognosen einbeziehen

Die IT-Abteilung darf nicht im luftleeren Raum agieren. Sprechen Sie regelmässig mit der Personalabteilung und der Geschäftsführung. Wie viele neue Mitarbeitende sollen im nächsten Quartal eingestellt werden? Sind neue Standorte geplant? Dieser zusätzliche Bedarf muss zwingend in die IT-Planung einfliessen.

4. Pufferbestände aufbauen

Für standardisierte Geräte wie Laptops, Mäuse, Tastaturen oder Headsets lohnt es sich, einen kleinen internen Pufferbestand aufzubauen. So können Sie bei einem plötzlichen Defekt oder einem ungeplanten Neuzugang im Team sofort reagieren, ohne auf externe Lieferanten warten zu müssen.

5. Budgets frühzeitig freigeben

Sorgen Sie dafür, dass die finanziellen Mittel für die geplante Hardware bereits zu Beginn des Geschäftsjahres bewilligt sind. So können Sie Bestellungen sofort auslösen, wenn die Marktbedingungen (zum Beispiel temporäre Preissenkungen oder plötzliche Verfügbarkeiten) günstig sind.


Refurbished Hardware als nachhaltige Alternative

Eine vorausschauende Planung eröffnet auch den Raum für alternative Beschaffungswege. Wenn die neueste Hardware-Generation nicht lieferbar ist oder das Budget sprengt, bietet professionell aufbereitete (refurbished) Business-Hardware eine exzellente Lösung.

Viele Anbieter haben sich darauf spezialisiert, Leasing-Rückläufer aus Grosskonzernen zu prüfen, aufzurüsten und mit neuer Garantie weiterzuverkaufen. Dies schont nicht nur das IT-Budget massgeblich, sondern leistet auch einen enormen Beitrag zur Nachhaltigkeit. Die Verlängerung der Lebensdauer von IT-Geräten reduziert den Bedarf an kritischen Rohstoffen und senkt den CO2-Fussabdruck Ihres Unternehmens (Green IT). Wer früh plant, hat die Zeit, solche Alternativen sorgfältig zu prüfen und in die Unternehmensprozesse zu integrieren.


Fazit: Proaktivität als Schlüssel zum Erfolg

Die Zeiten, in denen massgeschneiderte IT-Hardware stets am nächsten Tag per Express geliefert wurde, sind vorerst vorbei. Der anhaltende Chipmangel, getrieben durch den KI-Boom und globale Unsicherheiten, zwingt Unternehmen dazu, sich an eine neue Normalität von schwankenden Verfügbarkeiten und volatilen Preisen anzupassen.

Der Schlüssel zum Erfolg liegt in der bedingungslosen Proaktivität. Wer seine IT-Infrastruktur im Detail kennt, Lebenszyklen konsequent überwacht und Budgets vorausschauend plant, bleibt auch in schwierigen Marktphasen handlungsfähig und agil. Warten Sie nicht, bis der Bildschirm schwarz bleibt oder der Server streikt – machen Sie die IT-Planung noch heute zu einem festen, strategischen Bestandteil Ihrer Unternehmensführung.

Lassen Sie uns gemeinsam in die digitale Zukunft blicken!

Haben Sie den Überblick über Ihre anstehenden Hardware-Erneuerungen verloren oder möchten Sie Ihre Beschaffungsprozesse optimieren? Wir helfen Ihnen gerne dabei, Licht ins Dunkel zu bringen und eine verlässliche, zukunftssichere Beschaffungsstrategie aufzubauen. Kontaktieren Sie uns noch heute für ein unverbindliches Beratungsgespräch und lassen Sie uns Ihre IT wetterfest machen!

Schluss mit Aktenbergen – So effizient ist digitale Archivierung heute!

Schluss mit Aktenbergen – So effizient ist digitale Archivierung heute!

Willkommen im Zeitalter des digitalen und papierlosen Büros! Noch immer kämpfen zahlreiche Unternehmen tagtäglich mit einer unüberschaubaren Flut an Papierdokumenten. Rechnungen, Verträge, Lieferscheine und umfangreiche Personalakten füllen unzählige Ordner, die wiederum wertvollen Platz in ohnehin schon teuren Büroräumen blockieren. Das gravierendste Problem dabei: Die manuelle Suche nach dem exakt richtigen Dokument kostet Nerven und, was aus betriebswirtschaftlicher Sicht noch viel schwerer wiegt, unheimlich viel wertvolle Arbeitszeit. Ein modernes Dokumentenmanagementsystem (DMS) wie ecoDMS macht mit diesem Chaos endgültig Schluss. In diesem umfassenden Artikel beleuchten wir, warum die digitale Archivierung heute unerlässlich ist, wie Sie von reibungslosen, automatisierten Prozessen profitieren und wie die Weinhöppel GmbH dank ecoDMS nicht nur immens Zeit spart, sondern durch freigewordene Räumlichkeiten sogar direkt bares Geld verdient.


Warum das traditionelle Papierarchiv längst ausgedient hat

Für lange Zeit war das klassische Aktenarchiv der unangefochtene Standard in der Unternehmenswelt. Doch die Anforderungen an moderne Arbeitsprozesse haben sich drastisch gewandelt. Die Nachteile analoger Archive sind heute so gross, dass sie den Unternehmenserfolg aktiv ausbremsen.

Ein wesentlicher Faktor ist der immense Zeitverlust. Mitarbeitende verbringen Studien zufolge einen erheblichen Teil ihrer Arbeitszeit ausschliesslich mit der Suche nach Informationen. Dokumente werden falsch abgelegt, gehen auf dem Postweg verloren oder liegen auf dem Schreibtisch eines Kollegen, der sich gerade im Urlaub befindet. Hinzu kommen die versteckten Kosten: Jeder Quadratmeter Bürofläche, der nur zur Lagerung von totem Papier genutzt wird, verursacht regelmässig hohe Fixkosten. Ausserdem erschwert eine papiergebundene Ablage moderne Arbeitsmodelle wie Homeoffice oder hybrides Arbeiten massgeblich. Wenn der Zugriff auf wichtige Akten nur vor Ort im Firmengebäude möglich ist, geraten Arbeitsprozesse ausserhalb der regulären Bürostrukturen schnell ins Stocken.


Was genau ist eigentlich ein Dokumentenmanagementsystem (DMS)?

Ein Dokumentenmanagementsystem, kurz DMS, ist eine softwarebasierte Lösung zur elektronischen Erfassung, Bearbeitung, Speicherung und Archivierung von Dokumenten. Es fungiert als zentrales, digitales Gehirn Ihres Unternehmens. Egal, ob es sich um eingescannte Briefe, E-Mails, PDF-Rechnungen oder digitale Verträge handelt – ein professionelles DMS führt alle Informationen an einem einzigen, sicheren Ort zusammen.

Dank intelligenter Technologien wie der optischen Zeichenerkennung (OCR) werden die Inhalte eingescannter Dokumente automatisch in durchsuchbaren Text umgewandelt. Das bedeutet, dass Sie Dateien nicht mehr nur anhand ihres Dateinamens, sondern anhand jedes beliebigen Wortes im Dokumententext in Sekundenschnelle wiederfinden können.

Die wichtigsten Vorteile der digitalen Dokumentenverwaltung im Überblick

Der Umstieg auf ein System zur digitalen Archivierung bringt eine Vielzahl messbarer Vorteile mit sich, die den Arbeitsalltag spürbar entlasten:

  • Zentrale Verfügbarkeit: Alle berechtigten Mitarbeitenden haben jederzeit und von überall Zugriff auf die benötigten Daten – ein unverzichtbares Plus für Remote Work.
  • Revisionssicherheit: Moderne Systeme stellen sicher, dass Dokumente gesetzeskonform, fälschungssicher und nachvollziehbar aufbewahrt werden.
  • Kostensenkung: Ausgaben für Papier, Druckerpatronen, Ordner und teure Archivräume werden drastisch reduziert.
  • Nachhaltigkeit: Ein reduzierter Papierverbrauch schont die Umwelt und verbessert die Ökobilanz Ihres Unternehmens.
  • Höhere Datensicherheit: Digitale Archive lassen sich durch Backups zuverlässig vor Datenverlust durch Feuer, Wasser oder Diebstahl schützen.

ecoDMS: Ihr starker Partner für das papierlose Büro

Wenn es um die Auswahl der passenden Software geht, hat sich ecoDMS als einer der absoluten Vorreiter auf dem Markt etabliert. Das System überzeugt nicht nur durch eine herausragende Benutzerfreundlichkeit, sondern vor allem durch sein unschlagbares Preis-Leistungs-Verhältnis. Es bietet alle Funktionen, die kleine bis mittelgrosse Unternehmen benötigen, um ihre Prozesse vollumfänglich zu digitalisieren, ohne dabei das IT-Budget zu sprengen.

Intelligente Automatisierung und nahtlose Systemintegration

Ein grosser Pluspunkt von ecoDMS ist die Flexibilität. Die Software lässt sich nahtlos in Ihre bereits bestehende IT-Infrastruktur integrieren. E-Mails können direkt aus Programmen wie Outlook oder Thunderbird archiviert werden, und Schnittstellen ermöglichen die Anbindung an Ihr ERP- oder CRM-System. Anstatt Workflows komplett neu zu erfinden, passt sich das DMS an Ihre bestehenden Abläufe an und optimiert diese im Hintergrund. Das Einscannen, Klassifizieren und revisionssichere Ablegen geschieht nahezu vollautomatisch.

„Der Schlüssel zur Effizienz liegt nicht darin, schneller zu suchen, sondern Systeme zu schaffen, in denen man gar nicht erst suchen muss.“


Erfolgsgeschichte aus der Praxis: So profitiert die Weinhöppel GmbH

Theorie ist wichtig, aber die Praxis liefert die überzeugendsten Argumente. Als offizieller ecoDMS-Partner unterstützen wir Unternehmen intensiv dabei, ihr Geschäft papierlos und zukunftssicher aufzustellen. Wie beeindruckend und erfolgreich das in der Realität aussieht, zeigt das neue Testimonial der Weinhöppel GmbH.

Als etablierter Anbieter für Flottensteuerung und Telematik verarbeitet die Weinhöppel GmbH täglich eine enorme Menge an Daten und Dokumenten. Fahrzeugbriefe, Leasingverträge, Wartungsnachweise und Kundenkorrespondenzen sorgten in der Vergangenheit für riesige Aktenberge. Die Entscheidung, auf ecoDMS umzusteigen, erwies sich für das Unternehmen als absoluter Meilenstein. Der Telematik-Spezialist profitiert durch die massgeschneiderte Software gleich mehrfach:

  • Schneller Zugriff und radikale Transparenz: Die Mitarbeitenden können alle relevanten Dokumente ab sofort direkt aus ihren gewohnten Fachanwendungen heraus aufrufen. Das lästige Suchen in verschiedenen Ordnern entfällt komplett. Dies schafft sofortige Transparenz und minimiert interne Rückfragen zwischen den Abteilungen auf ein absolutes Minimum.
  • Automatisierte Prozesse für mehr Produktivität: Eingehende Dokumente werden vom System analysiert und den jeweiligen Vorgängen automatisch zugeordnet. Dieser technologische Fortschritt reduziert den manuellen Aufwand beim Sortieren und Abheften drastisch, sodass sich das Team auf wertschöpfende Kernaufgaben konzentrieren kann.
  • Echte Platzersparnis mit finanziellem Mehrwert: Das wohl bemerkenswerteste Resultat dieser Digitalisierungsstrategie: Das alte Papierarchiv wird schlichtweg nicht mehr benötigt. Die Weinhöppel GmbH konnte den dadurch gewonnenen grossen Raum sogar vermieten. So wurde die eingesparte Fläche direkt in bares Geld verwandelt!

🎥 Überzeugen Sie sich selbst! Schauen Sie sich das Video an und sehen Sie mit eigenen Augen, wie einfach, unkompliziert und lukrativ intelligentes Dokumentenmanagement im Arbeitsalltag sein kann!


Der Weg zur erfolgreichen DMS-Einführung mit einem Experten

Die Entscheidung für eine digitale Archivierung ist gefallen – doch wie geht es nun weiter? Viele Unternehmen scheuen den ersten Schritt, weil sie eine komplexe und langwierige Software-Implementierung befürchten. Genau hier kommen wir ins Spiel. Als erfahrener und offizieller ecoDMS-Partner sorgen wir dafür, dass der Übergang vom Papierchaos zum digitalen Büro völlig reibungslos verläuft.

Massgeschneiderte Lösungen für Ihre Branche

Jedes Unternehmen ist einzigartig und hat spezifische Anforderungen an die Handhabung von Daten. Wir nehmen uns die Zeit, Ihre internen Prozesse genau zu analysieren. In einem strukturierten Vorgehen planen wir die Ordnerstrukturen, definieren individuelle Berechtigungskonzepte und richten automatisierte Workflows ein, die exakt zu Ihrem Geschäftsmodell passen.

Unsere Begleitung endet nicht mit der reinen Installation der Software. Wir schulen Ihre Mitarbeitenden umfassend, damit diese von Tag eins an routiniert und sicher mit ecoDMS arbeiten können. Denn das beste System entfaltet seine volle Kraft erst dann, wenn es von der Belegschaft auch gerne und kompetent genutzt wird.


Häufig gestellte Fragen (FAQ) zur digitalen Archivierung

Um Ihnen die Entscheidung für ein DMS weiter zu erleichtern, haben wir die häufigsten Fragen unserer Kunden kurz und prägnant beantwortet:

1. Ist die digitale Archivierung mit ecoDMS sicher vor Verlust? Ja, absolut. Durch regelmässig automatisierte Backups und eine verschlüsselte Speicherung auf Ihren Servern oder in einer sicheren Cloud sind Ihre Daten deutlich besser vor Verlust (z. B. durch Elementarschäden wie Feuer oder Wasser) geschützt als in jedem physischen Aktenregal.

2. Eignet sich ecoDMS auch für kleine Unternehmen oder Selbstständige? Dank der fairen und transparenten Preisstruktur rechnet sich der Einsatz von ecoDMS bereits für sehr kleine Teams und sogar für Einzelunternehmer. Die Software wächst flexibel mit Ihren Anforderungen und ist jederzeit skalierbar.

3. Wie lange dauert die Umstellung auf ein papierloses Büro? Die reine technische Installation von ecoDMS ist meist innerhalb weniger Stunden abgeschlossen. Die Dauer der gesamten Einführungsphase hängt massgeblich davon ab, wie viele Altakten digitalisiert werden müssen und wie komplex Ihre gewünschten Workflows sind. Mit unserer Expertise als Partner gelingt der vollständige Umstieg in der Regel zügig und ohne Betriebsunterbrechungen.


Fazit: Die Investition in ein DMS rechnet sich sofort

Die Geschichte der Weinhöppel GmbH beweist eindrucksvoll: Digitale Archivierung ist längst kein Luxus mehr, sondern eine absolute Notwendigkeit für Unternehmen, die wettbewerbsfähig, effizient und agil bleiben wollen. Die Abschaffung unübersichtlicher Aktenberge sorgt nicht nur für spürbare Erleichterung bei Ihren Mitarbeitenden, sondern senkt auch aktiv laufende Betriebskosten. Ein durchdachtes System wie ecoDMS strukturiert Ihr Wissen, beschleunigt Ihre Arbeitsprozesse und macht Ihr Unternehmen fit für die Herausforderungen der digitalen Zukunft. Wer heute noch sucht, verliert Zeit – wer digital archiviert, gewinnt.

Jetzt den ersten Schritt machen

Möchten auch Sie Ihre Unternehmensprozesse optimieren, täglich wertvolle Zeit sparen und den manuellen Aufwand drastisch reduzieren? Wir beraten Sie gerne ausführlich, massgeschneidert und völlig transparent. Als offizieller ecoDMS-Partner begleiten wir Sie bei der unkomplizierten und sicheren Einführung des Systems in Ihrem Unternehmen – von der ersten Analyse bis zum Go-Live.

Lassen Sie uns gemeinsam Ihr Papierchaos beenden! Schreiben Sie uns einfach eine Nachricht oder rufen Sie uns an, um einen unverbindlichen Beratungstermin zu vereinbaren.

Das Ende des Passworts? Warum 2026 das Jahr der Passkeys werden könnte

Das Ende des Passworts? Warum 2026 das Jahr der Passkeys werden könnte

„123456“ gehört auch 2026 wieder zu den meistgenutzten Passwörtern weltweit.

Während Unternehmen Milliarden in KI investieren, Zero‑Trust‑Architekturen aufbauen und ihre Cloud‑Strategie optimieren, scheitern sie noch immer an einem der grundlegendsten Sicherheitsmechanismen: der Anmeldung.

Passwörter sind seit Jahrzehnten das Standard‑Authentifizierungsverfahren. Und seit Jahrzehnten sind sie das grösste Einfallstor für Angriffe.

2026 könnte nun das Jahr sein, in dem sich das ändert. Der Grund: Passkeys.

Doch stirbt das Passwort wirklich – oder erleben wir nur den nächsten Hype?


Das Problem ist nicht, dass Menschen „schlechte“ Passwörter wählen.
Das Problem ist das Konzept selbst.

Ein Passwort ist ein sogenanntes Shared Secret – ein Geheimnis, das sowohl der Nutzer als auch der Server kennen müssen. Wird dieses Geheimnis gestohlen, abgefangen oder geleakt, ist der Zugang kompromittiert.

Die typischen Schwachstellen:

  • Passwort-Wiederverwendung über mehrere Dienste
  • Phishing-Angriffe
  • Datenbank-Leaks
  • Social Engineering
  • Umgehung oder Ermüdung bei MFA

Selbst mit Zwei‑Faktor‑Authentifizierung bleiben viele Systeme angreifbar – insbesondere durch ausgeklügelte Phishing-Kampagnen oder Session-Hijacking.

Kurz gesagt: Das Passwort ist ein Modell aus einer Zeit, in der das Internet noch Vertrauen statt Angriffsfläche war.


Passkeys basieren auf modernen Webstandards wie FIDO2 und WebAuthn.
Statt eines Passworts wird ein kryptografisches Schlüsselpaar erzeugt:

  • Ein privater Schlüssel, der ausschliesslich auf dem Gerät des Nutzers verbleibt
  • Ein öffentlicher Schlüssel, der beim Dienst hinterlegt wird

Beim Login wird kein Geheimnis übertragen. Stattdessen signiert das Gerät eine Anfrage kryptografisch. Der private Schlüssel verlässt nie das Gerät.

Authentifiziert wird der Nutzer lokal – z. B. über:

  • Fingerabdruck
  • Gesichtserkennung
  • Geräte‑PIN
  • Yubikey

Das bedeutet:
Kein Passwort, das gestohlen werden kann.
Kein Shared Secret.
Kein klassisches Phishing.

Technisch betrachtet ist das ein enormer Fortschritt.


Apple, Google und Microsoft treiben Passkeys aktiv voran. Viele Plattformen bieten sie bereits standardmässig an.

Warum gerade jetzt?

1. Sicherheitsgewinn

Phishing-resistente Authentifizierung ist ein echter Fortschritt.

2. Bessere User Experience

Kein Passwort merken. Kein Reset. Kein Support-Ticket.

3. Reduzierte Supportkosten

Passwort-Resets gehören zu den häufigsten IT‑Supportanfragen.

4. Ökosystem-Strategie

Passkeys funktionieren besonders komfortabel innerhalb eines Geräte‑Ökosystems.
Das stärkt Plattformbindung.

Und hier wird es interessant:

Sind Passkeys ein offener Sicherheitsstandard – oder ein strategisches Instrument zur stärkeren Kundenbindung?


So überzeugend die Technologie klingt – die Praxis ist komplexer.

Legacy-Systeme

Viele interne Anwendungen unterstützen WebAuthn noch nicht.
Eigenentwicklungen, ältere ERP‑Systeme oder branchenspezifische Tools hängen hinterher.

Gerätevielfalt

Mitarbeitende nutzen:

  • Firmenlaptops
  • Private Smartphones
  • Homeoffice-Geräte
  • Shared Devices

Passkey-Management wird hier schnell organisatorisch anspruchsvoll.

Geräteverlust

Was passiert, wenn das einzige registrierte Gerät verloren geht?
Recovery-Prozesse müssen sicher und gleichzeitig praktikabel sein.

Identitätsmanagement

Unternehmen arbeiten mit:

  • Azure AD / Entra ID
  • Okta
  • On-Prem-AD
  • Hybrid-Strukturen

Die Integration von Passkeys in bestehende IAM-Architekturen ist nicht trivial.


Trotz aller Fortschritte wird das Passwort 2026 nicht verschwinden.

Warum?

1. Kompatibilität

Nicht jeder Dienst unterstützt Passkeys.

2. B2B-Software hinkt hinterher

Viele Business-Anwendungen sind technisch konservativ.

3. Fallback-Mechanismen

Fast überall existiert weiterhin ein Passwort als Backup.

4. Compliance-Anforderungen

Regulatorische Rahmenbedingungen sind noch nicht überall klar definiert.

Die realistische Einschätzung:

Passkeys ersetzen das Passwort nicht sofort.
Sie reduzieren seine Bedeutung.

Das Passwort wird zur Fallback-Technologie – nicht mehr zur primären.


Auch Passkeys sind kein Allheilmittel.

  • Account-Übernahmen über Social Engineering bleiben möglich
  • Malware auf kompromittierten Geräten bleibt ein Risiko
  • Abhängigkeit von Geräte‑Ökosystemen steigt
  • Recovery-Prozesse können neue Schwachstellen schaffen

Und vor allem:

Sicherheit ist nie nur eine Technologiefrage – sondern auch eine organisatorische.


Statt in Extreme zu verfallen („Alles auf Passkeys!“ oder „Wir warten ab!“), sollten Unternehmen strategisch vorgehen:

  1. Pilotprojekte in nicht‑kritischen Bereichen starten
  2. IAM‑Strategie überprüfen
  3. Recovery‑Prozesse sauber definieren
  4. Mitarbeiterschulungen einplanen
  5. Passkeys als Teil einer Zero‑Trust‑Strategie betrachten

Passkeys sind kein isoliertes Feature – sie sind ein Baustein moderner Identitätsarchitektur.


Nein.

Aber 2026 könnte das Jahr sein, in dem wir ernsthaft beginnen, uns davon zu lösen.

Erstmals gibt es eine massentaugliche, standardisierte und technisch überlegene Alternative.
Das ist ein Wendepunkt.

Die spannendere Frage lautet nicht:

„Wann verschwindet das Passwort?“

Sondern:

„Wie schnell passen Unternehmen ihre Identitätsstrategien an eine passwortlose Zukunft an?“

Denn eines ist sicher:
Das Passwort hat uns lange begleitet.
Aber seine beste Zeit liegt hinter uns.

Strukturierte Verkabelung & IT-Dokumentation: Das Fundament ausfallsicherer IT-Infrastrukturen

Strukturierte Verkabelung & IT-Dokumentation: Das Fundament ausfallsicherer IT-Infrastrukturen

In der modernen Geschäftswelt ist die IT-Infrastruktur das Nervensystem jedes Unternehmens. Dennoch wird ein entscheidender Bereich oft stiefmütterlich behandelt: das physische Fundament im Serverraum. Wenn es brennt, entscheidet nicht das spontane Improvisationstalent Ihres Teams, sondern die Qualität der Vorbereitung und Systematik.

Was im Alltag wie unnötige Detailarbeit wirkt, spart bei Störungen wertvolle Stunden und sichert Ihre Betriebskontinuität. Wer unter Zeitdruck erst anfangen muss, lose Kabel zu suchen oder unbeschriftete Ports zu erraten, verliert im Ernstfall wertvolle Zeit. Doch saubere Beschriftung und lückenlose Dokumentation sind leider oft der erste Punkt, der unter Stress leidet.


Ein Serverraum, der an ein Nest aus bunten Spaghetti erinnert, ist in vielen Unternehmen leider immer noch Realität. Dieses Phänomen entsteht meist schleichend: Eine schnelle Erweiterung hier, ein temporär verlegtes Patchkabel dort – und schon leidet die Übersichtlichkeit. Unter akutem Zeitdruck geraten saubere Prozesse fast immer ins Hintertreffen.

Die direkten Folgen von Kabelchaos im Datacenter

  • Schwierige und langwierige Fehlersuche: Wenn eine Verbindung abbricht, lässt sich der Fehler ohne Systematik kaum lokalisieren.
  • Teure Ausfallzeiten (Downtime): Minutenlange Suchen summieren sich schnell zu stundenlangen Betriebsunterbrechungen.
  • Unübersichtliche Zuordnung: Niemand weissƒ genau, welches Kabel welchen Dienst oder Server versorgt.
  • Erhebliche Sicherheitsrisiken: Unordnung führt zu Hitzestaus durch blockierte Luftströme und erhöht das Risiko für Fehler.

„Im Stressfall entscheidet nicht das Können des Teams, sondern die Qualität der Vorbereitung.“


Die strukturierte Verkabelung ist ein standardisiertes Konzept für eine zukunftssichere und herstellerunabhängige Netzwerkinfrastruktur. Statt Kabel willkürlich von Punkt A zu Punkt B zu ziehen, folgt die strukturierte Verkabelung einem klaren, modular aufgebauten System.

Dabei werden Gebäude, Etagen und Serverräume in logische Bereiche unterteilt. Jedes einzelne Kabel wird präzise verlegt, gebündelt und an standardisierten Patchpanels aufgelegt. Das System gliedert sich klassisch in den Primärbereich für die Campus-Verkabelung, den Sekundärbereich für die Etagen-Steigleitungen und den Tertiärbereich, der die horizontalen Kabel zu den einzelnen Arbeitsplätzen oder Servern umfasst.


Die Investition in Ordnung und Systematik zahlt sich im IT-Betrieb mehrfach aus. Unternehmen, die auf eine saubere Infrastruktur setzen, profitieren von handfesten wirtschaftlichen und technischen Vorteilen:

1. Einfache Wartung & schnelle Fehlersuche

Tritt eine Störung im Netzwerk auf, sieht der Systemadministrator dank eindeutiger Farbcodierung und Beschriftung sofort, wo das Problem liegt. Messgeräte können Ports direkt prüfen, ohne dass kilometerweise Kabelstränge manuell verfolgt werden müssen.

2. Höhere Verfügbarkeit und Business Continuity

Durch das strukturierte Verlegen wird die Luftzirkulation in den Racks optimiert. Die Hardware bleibt kühler, die Ausfallwahrscheinlichkeit sinkt. Zudem werden menschliche Fehler – wie das versehentliche Trennen der falschen Leitung – effektiv minimiert.

3. Klare Skalierbarkeit für Wachstum

Unternehmen verändern sich. Neue Server kommen hinzu, Netzwerkkapazitäten müssen erweitert werden. Eine geordnete Struktur sorgt dafür, dass Ordnung skaliert. Neue Komponenten lassen sich via Plug-and-Play in das bestehende System integrieren, ohne das gesamte Netzwerk lahmzulegen.

4. Deutlich weniger Fehler im Alltag

Wo Ordnung herrscht, sinkt die Fehlerquote gegen null. Patchen wird zu einer simplen Routineaufgabe, die auch bei Personalwechseln oder Übergaben fehlerfrei funktioniert.


Die beste physische Verkabelung verpufft jedoch in ihrer Wirkung, wenn die logische Ebene dahinter unsichtbar bleibt. Hier kommt die strukturierte IT-Dokumentation ins Spiel. Sie ist das digitale Abbild Ihrer physischen Realität.

Eine lückenlose IT-Dokumentation beinhaltet präzise Kabel- und Portbelegungspläne, die zeigen, welcher Switch-Port mit welcher Netzwerkdose verbunden ist. Zudem umfasst sie detaillierte Netzwerk-Topologien über den logischen Datenfluss durch Firewalls sowie klare Übersichten zu Zuständigkeiten und Lizenzen.

Warum Improvisation in der IT nicht skaliert

Viele interne IT-Abteilungen nutzen Excel-Listen oder handschriftliche Notizen für die Dokumentation. Das funktioniert solange, wie das Netzwerk klein ist und dieselbe Person den Betrieb leitet. Sobald das Unternehmen wächst, Mitarbeiter wechseln oder ein kritischer Notfall eintritt, bricht dieses Kartenhaus zusammen. Improvisation skaliert in der IT-Infrastruktur einfach nicht – strukturierte Prozesse hingegen schon.


Für viele Unternehmen ist die kontinuierliche Pflege der IT-Infrastruktur und deren Dokumentation eine enorme zeitliche Belastung. Genau hier setzen wir an. Mit unseren Managed Services (MSP) übernehmen wir nicht nur den laufenden Betrieb, sondern garantieren durch unsere strukturierte Dokumentation, dass Ihre Infrastruktur jederzeit transparent, übergabefähig und störungsresistent bleibt.

Während eine reine Inhouse-Improvisation oft zu lückenhaften, personenbezogenen Daten führt, sichert ein professioneller Managed Service die kontinuierliche und zentrale Pflege des gesamten Systemwissens. Das verkürzt die Fehlersuche im Ernstfall von Stunden auf wenige Minuten. Wir sorgen dafür, dass Ordnung skaliert – damit Sie sich voll und ganz auf Ihr Kerngeschäft konzentrieren können, statt im Serverraum Kabel zu suchen.


Die physische und logische Ordnung Ihrer IT-Infrastruktur ist kein rein kosmetisches Projekt. Sie ist das fundamentale Sicherheitsnetz für Ihr gesamtes Unternehmen. Wer heute in strukturierte Verkabelung und saubere IT-Dokumentation investiert, spart morgen im Ernstfall bares Geld, schont die Nerven der Mitarbeiter und sichert die Existenz des Unternehmens.

Überlassen Sie Ihre Business Continuity nicht dem Zufall oder der Tagesform Ihres Teams. Sorgen Sie dafür, dass Ordnung in Ihrem Unternehmen skaliert – damit Sie sich auf Ihr Kerngeschäft konzentrieren können, statt Kabel zu suchen.

Bringen Sie Struktur in Ihre IT-Infrastruktur!

Möchten Sie Ihr Rechenzentrum oder Ihre Serverräume von einer potenziellen Fehlerquelle in einen echten Sicherheitsfaktor verwandeln? Lassen Sie uns kurz sprechen, wie wir Ihre IT-Dokumentation von einer Last zu Ihrem stärksten Sicherheitsfaktor machen.

Wirtschaft Zwei Raben: Moderne Netzwerkinfrastruktur für neue Wege

Wirtschaft Zwei Raben: Moderne Netzwerkinfrastruktur für neue Wege

«Die Digitalisierung in der Gastronomie ist längst kein Trend mehr, sondern die Grundlage für exzellenten Service. Entscheidend ist dabei ein modernes, stabiles Netzwerk, das sämtliche Geräte und Systeme zuverlässig miteinander verbindet. Erst durch diese intelligente Vernetzung entsteht ein reibungsloser Ablauf – von der Küche bis zur Administration – und wir gewinnen wertvolle Zeit für das, was zählt: unsere Gäste.» — Roman Kassowitz, Co-Geschäftsführer

Ein traditionsreiches Gastronomie-Konzept trifft auf digitale Spitzenleistung: Vor kurzem feierte die komplett umgebaute «Wirtschaft Zwei Raben» ihr lang ersehntes Grande Opening. Hinter den Kulissen des kulinarischen Highlights der Fahr Erlebnis AG steckt ein umfangreiches 18-monatiges Bauprojekt.

Als langjähriger IT-Partner durften wir dieses Mammutprojekt von der ersten Kabelverlegung bis zur Eröffnung begleiten. Das Ziel? Eine unsichtbare, aber hochperformante IT-Infrastruktur, die den Gästen ein unvergessliches Erlebnis bietet und dem Team den Rücken freihält. Werfen Sie mit uns einen Blick hinter die Kulissen eines der modernsten Gastro-Projekte der Region.


In der modernen Gastronomie funktioniert ohne ein stabiles, leistungsfähiges Netzwerk nichts mehr. Von der Bestellung am Tisch bis zur Abrechnung müssen sämtliche Daten in Echtzeit zuverlässig fliessen.

Auf dem weitläufigen Areal der Fahr Erlebnis AG – mit der neu eröffneten «Wirtschaft Zwei Raben» und einem historischen, denkmalgeschützten Gebäude – stellte dies eine besondere Herausforderung dar. Moderne Infrastruktur sensibel in bestehende Strukturen zu integrieren, erforderte präzise Planung, technisches Know-how und sorgfältige Umsetzung.

Nahtlose Vernetzung über mehrere Gebäude

Die grösste Herausforderung? Das Netzwerk musste nicht nur im Innenbereich, sondern auch im Aussenbereich und über diverse separate Gebäude hinweg absolut ausfallsicher funktionieren. Ob im tiefen Weinkeller, im Kühllager, im gemütlichen Hofladen oder in den Verwaltungsbüros – wir haben jeden Winkel mit Highspeed-Netzwerktechnik erschlossen.

Wenn IT zum Design-Objekt wird

Ein besonderes Highlight für Ästheten: Im edlen A-la-carte-Restaurant stören keine klobigen, weissen Plastikkästen das Ambiente. Passend zum edlen Gesamtkonzept des Raumes haben wir die Access Points farblich in Petrol anpassen lassen. Sie fügen sich nun völlig unsichtbar in das stilvolle Interieur ein. Das ist IT-Infrastruktur nach Mass!


Eine Wirtschaft kann noch so schön sein – wenn die Abläufe in der Küche und im Service stocken, leidet das Gästeerlebnis. Deshalb setzt die Fahr Erlebnis AG bei der Digitalisierung auf die Expertise von Gastrolution, um absolute State-of-the-Art-Software optimal in den Betriebsalltag zu integrieren.

Perfekt abgestimmtes Kassensystem

Mit Gastrolution als erfahrenem Begleiter an unserer Seite haben wir die gesamte Netzwerkinfrastruktur haargenau auf das moderne Kassensystem Lightspeed abgestimmt. Das Servicepersonal kann Bestellungen direkt am Tisch aufnehmen, die ohne Verzögerung in der Küche oder an der Bar ausgedruckt werden. Das spart extrem viel Zeit und eliminiert Fehlerquellen.


Ein moderner Gastro-Betrieb ist heute auch ein Ort für Events, Seminare und reibungslose Business-Kommunikation. Auch hier durften wir zukunftssichere Lösungen implementieren.

Flexible Cloud-Telefonie mit System-Anbindung

Zusammen mit unserem starken Partner peoplefone haben wir eine flexible Cloud-Telefonanlage realisiert. Das Geniale daran: Die Telefonie ist direkt an das bestehende Reservationssystem gekoppelt. Klingelt das Telefon, sieht das Team sofort, wer anruft, ob bereits eine Reservation vorliegt und welche Präferenzen der Kunde hat. Effizienter geht es kaum.

Highspeed-Internet via iWay

Um die gewaltigen Datenmengen der Kassen, der Verwaltung und des Gäste-WLANs zu bewältigen, braucht es eine leistungsstarke Glasfaseranbindung. Dank unserem Partner iWay läuft im Hintergrund ein ultraschnelles Highspeed-Glasfaser-Internet, das selbst zu Spitzenzeiten absolut stabil bleibt.

Bereit für Seminare und Tagungen

Die «Wirtschaft Zwei Raben» bietet auch Raum für kluge Köpfe. Für die Seminarräume haben wir ein modernes, interaktives Display installiert. Damit wird das Lokal zur perfekten Location für Business-Events, Workshops und Tagungen.


Ein 18-monatiges Umbauprojekt läuft selten ohne Hürden ab. Die grösste Herausforderung bestand darin, die hochmoderne Technik in die bestehende, teilweise historische Bausubstanz zu integrieren. In Zusammenarbeit mit Architekten, Elektroplaner und Handwerkern mussten Kabel unsichtbar verlegt werden, hinter dicken Mauern im Weinkeller mussten funkbasierte Lösungen realisiert werden und der laufende Baubetrieb erforderte höchste Flexibilität von unserem Team.

Dank der engen und partnerschaftlichen Zusammenarbeit mit der Fahr Erlebnis AG und deren Partner konnten wir jedoch jede Hürde erfolgreich meistern.


Wir von der Zehnder & Hurter AG durften die vorzüglichen Speisen in der gemütlichen Rabenstube und im exklusiven A-la-carte-Bereich bereits vorab testen – und was sollen wir sagen? Wir sind restlos begeistert! Hier fusionieren traditionelle Gastfreundschaft und modernste digitale Prozesse zu einem echten Erlebnis.

Haben wir Sie neugierig gemacht? Überzeugen Sie sich selbst vom neuen Glanz der «Wirtschaft Zwei Raben»!